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Mach 6 mit Kombinationsantrieb

“SR-72”-Studie der Skunk Works

Lockheed Martin hat Informationen über das Konzept eines Mach 6 schnellen Aufklärers und Angriffsflugzeugs lanciert, das „bis 2030 im Einsatz sein könnte“.

Wie bei US-Firmen in letzter Zeit üblich, wurden die Studien der in Palmdale angesiedelten Forschungsabteilung mit einer Vorab-Story im Branchenblatt Aviation Week an die Öffentlichkeit gebracht. Die Fantasiebezeichnung soll dabei an die über Mach 3 schnelle SR-71 erinnern, die von der US Air Force im Januar 1990 offiziell außer Dienst  gestellt wurde.

Laut Brad Leland, dem für Hyperschallprojekte zuständigen Manager, könnten „Hyperschallflugzeuge, kombiniert mit Hyperschallflugkörpern, in stark verteidigte Lufträume eindringen und fast jede Position auf einem Kontinent in weniger als einer Stunde treffen“. Geschwindigkeit ist aus Sicht von Leland der entscheidende Faktor, um künftigen Luftabwehr-Bedrohungen zu entgehen. Sie sei ebenso ein Paradigmenwechsel wie es Stealth derzeit sei.

Schlüssel für die unbemannte „SR-72“ ist nach Angaben von Lockheed Martin ein Kombinationstriebwerk, das ein vorhandenes Strahltriebwerk mit einem Staustrahltriebwerk verbindet, in dem die Verbrennung bei Überschallgeschwindigkeit abläuft. Lufteinlauf und Schubdüse sollen dabei identisch sein. An der Entwicklung arbeiten die Skunk Works zusammen mit Aerojet Rocketdyne seit einigen Jahren.

Für weitere Herausforderungen eines einsatztauglichen Hyperschallflugzeugs wie extreme Aufheizung der Zelle, Steuerung und Navigation sieht sich der Hersteller gerüstet. Schließlich habe man die HTV-2 gebaut, die, beschleunigt durch eine Startrakete, Mach 20 erreichte und Temperaturen von 3500 Grad Fahrenheit überstand. Beide HTV-2-Flüge endeten allerdings vorzeitig.

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