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Neues Kampfflugzeug

Dänemark erhält nur drei Angebote

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Nach der Anforderung von verbindlichen Informationen am 10. April erhielt das dänische Verteidigungsministerium bis zum gestrigen Stichtag nur drei Antworten. Saab beteiligt sind nicht weiter an dem Wettbewerb.

Im Rennen bleiben somit der Eurofighter, Boeing mit der F/A-18E/F Super Hornet und die F-35A Lightning II von Lockheed Martin. Diese Offerten sollen nun eingehend geprüft werden. Dabei geht es um die Bewertung von strategischen Fragen, militärischen Aspekten, Kosten und Fragen der industriellen Zusammenarbeit (Gegengeschäfte für die heimische Industrie). Mit einer Auswahlentscheidung wird Mitte 2015 gerechnet.

Gründe für die Absage nennt die zuständige staatliche schwedische Militärexportagentur FXM nicht. Allerdings gibt es Gerüchte, dass die Ausschreibung die F-35 bevorzugt. Dänemark verweist allerdings darauf, dass der Beschaffungsprozess aufgrund externer Empfehlungen transparent und fair angelegt ist. Die Abwicklung unterliege zudem einer Qualitätssicherung durch Deloitte und RAND Europe.

Dänemark ist seit 2002 ein so genannter „Tier-3“-Partner im F-35-Programm. Als 2005 schon einmal ein Wettbewerb gestartet wurde zog deshalb Eurofighter seine Beteiligung zurück. Es geht um die Beschaffung eines Nachfolgers für die F-16. Die Stückzahl dürft bei 24 bis 30 Maschinen liegen, nachdem ursprünglich 48 Jets geplant waren.

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