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RAF

A330-Sturzflug durch eingeklemmte Kamera

Am 09. Februar verlor ein Airbus A330-200 MRTT der Royal Air Force aus dem Reiseflug rasant an Höhe. Auslöser des plötzlichen Sinkflugs war eine private Kamera.

Innerhalb von nur 27 Sekunden sank die ZZ333 Voyager um 4.400 Fuß, bevor die Crew den Airbus mit 198 Menschen an Bord wieder stabilisierte.

Bei dem Zwischenfall sei eine maximale Sinkrate von 15.000 Fuß pro Minute erreicht worden, schreibt die Military Aviation Authority (MAA) in ihrem Zwischenbericht. Die Crew habe den Flug nach Afghanistan abgebrochen und sei auf der südtürkischen Incirlik Airbase gelandet.

Der Sturzflug wurde nach vorläufigen Erkenntnissen der MAA durch eine private Digitalkamera des Kapitäns ausgelöst, die sich beim Verstellen seines Sitzes zwischen Stick und Armlehne verklemmt hatte. Dies habe die Auswertung der Flugschreiber, eine Untersuchung der beschädigten Kamera und eine Nachstellung der Situation im Simulator ergeben.

Obwohl der Vorfall auf menschliches Versagen zurückzuführen sei, habe man Airbus und die Royal Air Force auf die potenzielle Gefahrenquelle hingewiesen, erklärte die MAA.

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