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Risse festgestellt

Schweizer F-5E teilweise am Boden

Die Tiger-Flotte der Schweizer Luftwaffe muss wegen festgestellter Risse an einer tragenden Struktur überprüft werden und darf deshalb zum Teil nicht fliegen.

Die Ausführung des Kontrollauftrages dauert pro Maschine zwei Wochen. Nach aktueller Planung werden im 2. Quartal 2015 alle Flugzeuge überprüft sein, so das Verteidigungsministerium. Aktuell stehen noch 13 von derzeit 30 regelmäßig genutzten Flugzeugen auf dem Inspektionsplan. Die Doppelsitzer F-5E sind nicht betroffen.

Die großflächige Überprüfung hatte begonnen, nachdem anlässlich einer Kontrolle an einer F-5E (Einsitzer) ein Riss in der tragenden Flugzeugstruktur festgestellt worden war. Am 8. Januar wurde dann bei einem zweiten Flugzeug ein weiterer, grösserer Riss am gleichen Bauteil gefunden. Dieser Riss wurde aufgrund der technischen Beurteilung als so gravierend eingestuft, dass die Luftwaffe nach einer gemeinsamen Risikoanalyse mit armasuisse und RUAG beschlossen hat, Flugzeuge mit einem festgestellten Riss in der Flugzeugstruktur für den Flugbetrieb bis zu einer Reparatur zu sperren. Auch noch nicht kontrollierte Flugzeuge werden bis zur Ausführung des Kontrollauftrags vorsorglich gesperrt.

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