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Schweizer Luftwaffe: Gripen ohne Alternative

Schweizer Luftwaffe: Gripen ohne Alternative

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In seinem ersten Informationsrapport hat sich der neue Luftwaffenchef, Korpskommandant Aldo C. Schellenberg, klar für die Beschaffung der Gripen ausgesprochen.

Schellenberg sagte am Freitag in Emmen vor 800 Führungskräften aus Miliz- und Berufsorganisation, dass es aus seiner Sicht zum Gripen E als Teilersatz für die 54 veralteten F-5 Tiger es auf absehbare Zeit keine Alternative gäbe. Zudem würden die 22 Gripen die Durchhaltefähigkeit im Luftpolizeidienst erhöhen und erlaubten die Fähigkeiten Erdkampf und Luftaufklärung wiederzuerlangen.

Schellenberg setzte sich auch für die Miete von elf Gripen des Modells C/D als Übergangslösung ein: „Zu einem relativ bescheidenen Mehrpreis von fünf Millionen im Jahr bekommen wir so ein System, dessen Flottenleistung wesentlich höher ist als jene des Tigers.“

Als weitere wichtige Beschaffungsvorhaben nannte Schellenberg die neue Fliegerabwehr mit dem Projektnamen BODLUV 2020 (Bodengestützte Luftverteidigung 2020), sowie das Aufklärungsdrohnensystem 15 (ADS 15), welches das veraltete ADS 95 ablösen soll.

Schellenberg zeigte auch auf, dass die Armee bei einem Budget von 4,7 Milliarden Franken nicht alle im Armeebericht 2010 aufgeführten Leistungen erbringen könne. Es seien einschneidende Sparmassnahmen nötig: «Wir müssen einen erheblichen Teil der Standorte aufgeben und nicht alle Verbände können vollständig ausgerüstet werden.» Konkret gehe es um zwölf Waffenplätze und mehrere Militärflugplätze, die eingespart werden müssten.

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