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Südkorea

KAI und Lockheed Martin für KF-X ausgewählt

Die südkoreanische Beschaffungsbehörde DAPA wählte Korea Aerospace Industries und Lockheed Martin für die Entwicklung eines neuen Kampfflugzeugs aus, das 2025 in Dienst gehen soll.

Für das KF-X-Programm hatten am 24. Februar auch Korean Air Line und Airbus Defence & Space einen Vorschlag vorgelegt. Dieser war allerdings wohl mit heißer Nadel gestrickt, denn KAL führte zuvor auch Gespräche mit Boeing als Technologiepartner. KAI und Lockheed Martin arbeiten schon lange zusammen und haben den überschallschnellen Jettrainer T-50 entwickelt.

Nach der Auswahl, bei der Aspekte wie den Entwicklungsplan, die (technischen) Fähigkeiten und den Preis berücksichtigt wurden, sind nun bis Mitte des Jahres abschließende Verhandlungen mit dem Gewinner geplant. Der Entwicklungsvertrag hat ein Volumen von etwa sieben Milliarden Euro. 60 Prozent davon wird Südkorea beitragen, 20 Prozent Indonesien und 20 Prozent die Firmen selbst.

Die südkoreanischen Luftstreitkräfte haben einen Bedarf von 120 Flugzeugen angemeldet, um F-4D/E Phantom II und F-5E/F Tiger II zu ersetzten. Indonesien benötigt 50 bis 80 Maschinen. Technisch soll KF-X ein neuer Entwurf sein, wobei wohl auf die jahrelangen Studien der Entwicklungsbehörde des Verteidigungsministeriums zurückgegriffen wird.

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