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Südkorea wählt Boeing AH-64E Apache

Südkorea wählt Boeing AH-64E Apache

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Im Wettbewerb um einen neuen Kampfhubschrauber hat sich Südkorea wie erwartet für das neueste Apache-Modell entschieden. Dies teilte die Beschaffungsbehörde DAPA am Mittwoch mit.

Für 1,6 Milliarden Dollar sollen 36 Maschinen beschafft werden, so die für den Verkauf zuständige US Army (US Army Security Assistance Command), das nun die Vertragsverhandlungen abschließen wird. Die Lieferungen dürften 2016 beginnen.

Mit den AH-64E Apache Guardian sollen die Fähigkeiten bezüglich Panzerabwehr und der Bekämpfung von Schnellbooten gestärkt werden. Bisher hat das südkoreanische Heer etwa 75 Bell AH-1J/S Cobra im Bestand.

Die Entscheidung in dem seit mehreren Jahren laufenden Kampfhubschrauber-Wettbewerb war bereits Ende letzten Jahres erwartet worden und hat nichts mit den aktuell akuten Spannungen mit Nordkorea zu tun. In der Endauswahl waren neben dem Apache die Bell AH-1Z und Turkish Aerospace Industries (TAI) mit seinem T129B, einer Version der AgustaWestland AW129.

Die nun genannte Summe von 1,6 Milliarden Dollar scheint sehr niedrig angesetzt. Das ursprüngliche Angebot vom letzten September hatte nämlich laut US Defense Security Cooperation Agency ein Volumen von 3,6 Milliarden Dollar. Darin waren umfangreiche Logistikunterstützung, Ausbildung und Simulatoren sowie Waffen enthalten (darunter knapp 500 Hellfire, 438 Stinger, 11000 Hydra-Raketen und 774000 Schuss 30 mm-Munition).

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