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Taktisches Lufwaffengeschwader 33

Taurus-Schuss in Südafrika

Während der Übung „Two Oceans“ hat ein Tornado der Luftwaffe erstmals einen komplett überholten Taurus-Marschflugkörper verschossen.

Der Abwurf des Taurus erfolgte weit draußen über dem Indischen Ozean. „Das System hat voll funktioniert. Die Waffe war sofort da und hat mit dem Cockpit kommuniziert, als wir sie eingeschaltet haben“, so der Pilot Oberleutnant Max Wagner vom Taktischen Luftwaffengeschwader 33.

Nach dem überfliegen der Küstenlinie erreichte der Taurus das Ziel auf der Overberg Test Range. Navigiert wird per GPS, Radarhöhendaten und Landmarken, die per Kamera erkannt werden. Von der Flugtechnik her funktioniert der Taurus wie ein Jet. Dabei ist er nur gut fünf Meter lang und von Flügelspitze zu Flügelspitze rund zwei Meter breit.

„Der Lenkflugkörper wird überall da eingesetzt, wo unsere Soldaten auf eine starke Luftabwehr stoßen oder aus Sicherheitsgründen nicht hinkommen“, erklärt Oberstleutnant Sven Koek vom Jagdbombergeschwader aus Büchel. „Außerdem ist der Taurus unser stärkster Bunkerbrecher, selbst für unterirdische Anlagen und extrem gehärtete Ziele“. Während der Übung Two Oceans koordiniert Sven Koek die Einsätze der Fliegenden Gruppe in Südafrika.

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