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Tankerausrüstung

V-22 Osprey testet Tanker-Rüstsatz

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Bell und Boeing treiben mit Firmenmitteln die Entwicklung einer Tankerausrüstung für den Kipprotor-Transporter voran. So soll die V-22 vielseitiger genutzt werden können.

Nach Windkanalversuchen und der Installation des Schlauchsystems im Frachtraum einer vom Marine Corps geliehenen MV-22 begann das Flugtestprogramm im August über Nordtexas.

Wie Bell Boeing gestern bekannt gab flog zum Abschluss des Programms eine F/A-18C Hornet leicht nach links versetzt hinter Osprey, etwa zehn Meter von dem rund 25 Meter ausgefahrenen Betankungskorb entfernt. Die Geschwindigkeit lag bei 385 km/h.

Ziel von Bell Boeing ist es, die Fähigkeit der V-22 als Tanker für Kampfjets und Hubschrauber nachzuweisen. Dazu müssten schrittweise der Kontakt hergestellt und dann auch Kraftstoff umgepumpt werden. Für weitere Versuche hoffen die Hersteller auf Mittel des Pentagon.

Die Ausstattung der Osprey als Tanker wird schon lange angedacht. Allerdings wurden die Verkaufschancen wohl erst jüngst so positiv bewertet, dass die Herstellerfirmen eigene Mittel in einen Versuchseinbau investierten. Bei diesem gibt es eine Bedienerstation nahe der Heckklappe. Das Schlauchsystem stammt von Cobham und ist ähnlich dem in der KC-130 verwendeten.

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