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Trainerwettbewerb der USAF

Northrop Grumman bietet nicht für T-X

Nach Raytheon zieht sich auch Northrop Grumman aus dem Strahltrainerwettbewerb der USAF zurück.

Das Unternehmen teilte am Mittwoch mit, dass eine Teilnahme „nicht im besten Interesse der Firmen und ihrer Anteilseigner“ wäre. Diese Einschätzung folgt der „genauen Untersuchung der Anforderungen und der Beschaffungsstrategie der USAF für den T-X-Trainer“ wie sie in der endgültigen Angebotsaufforderung vom 30. Dezember 2016 enthalten sind.

Beobachter interpretieren die Entscheidung von Northrop Grumman und Hauptpartner BAE Systems so, dass die Air Force mehr Wert auf den Preis als auf die Leistung legt und dass die Neukonstruktion von Northrop Grumman dafür nicht gut genug passt. Scaled Composites, eine Tochtergesellschaft des Unternehmens, hatte im letzten Sommer einen Prototyp geflogen.

Vor einigen Tagen war schon Raytheon ausgestiegen. Hier gehen die Gerüchte dahin, dass Partner Leonardo den Preis der M-346 Master (in USA als T-100 vermarktet) nicht genügend senken konnte oder wollte.

Als ernsthafte Kandidaten für T-X verbleiben nun die von Lockheed Martin angebotene Korean Aerospace T-50 und eine Neuentwicklung von Boeing und Saab.

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