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USA finanzieren MEADS-Entwicklung zu Ende

USA finanzieren MEADS-Entwicklung zu Ende

Trotz der Finanzprobleme im Verteidigungshaushalt haben die USA die für das Haushaltsjahr 2013 zugesagten Mittel für die weitere Entwicklung des Luftverteidigungs- und Raketenabwehrsystems freigegeben.

Das vom amerikanischen Präsidenten am 26. März 2013 unterzeichnete US-Haushaltsgesetz (das den sog. Defense Appropriations Act mit einschließt) sieht für das Programm MEADS eine Finanzierung von 380 Millionen Dollar im Fiskaljahr 2013 vor. Die USA erfüllen damit ihre Verpflichtungen im Rahmen des trilateralen Memorandum of Understanding (MoU), das sie mit Deutschland und Italien zur Entwicklung von MEADS geschlossen haben.

Mit dem amerikanischen Beitrag kann laut MBDA Deutschland „der geplante und vertraglich vereinbarte, hohe technologische Reifegrad des Luftverteidigungssystems MEADS zum Abschluss der sog. „Proof of Concept-Phase“ im März 2014 sichergestellt werden“.

„Mit den Entwicklungsergebnissen werden insbesondere für Deutschland und Italien die Voraussetzungen geschaffen, ihre künftige Luftverteidigung und Raketenabwehr auf Basis der MEADS-Technologien aufzubauen und damit ihren Beitrag zur NATO Missile Defense zu leisten“, so Thomas Homberg, Geschäftsführer der MBDA Deutschland. „Eine adäquate und zeitgerechte Anschlussbeauftragung ist von entscheidender Bedeutung für die Nutzung, den Erhalt und die Weiterentwicklung der Technologien, die wir in den letzten neun Jahren mit signifikanten Investitionen in einem kritischen Bereich der Landes- und Bündnisverteidigung entwickelt haben und in dem Deutschland heute eine führende Rolle spielt.“

Durch das MEADS-Programm wurden in Deutschland besondere Kompetenzen im Bereich Luftverteidigung aufgebaut. MBDA Deutschland und zahlreiche mittelständische Unternehmen verfügen in diesem Hochtechnologie-Bereich über spezielles Know-how und geeignete Infrastruktur. MBDA Deutschland ist vor allem zuständig für Elemente der Gefechtstands-Software BMC4I, des Startgeräts und des Multifunktions-/Feuerleitradars (MFCR); die Arbeiten werden am Standort Schrobenhausen durchgeführt. Seit 2008 wurden alle Projekt-Leistungen im vereinbarten Zeit- und Budgetrahmen von der beteiligten Industrie erbracht und die Meilensteine planmäßig erreicht.

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