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Vorbereitung für Teilprivatisierung

RUAG wird umgebaut

Die Schweizer Regierung hat weitere Schritte genehmigt, die RUAG aufzusplitten und einen Teil des Rüstungs- und Technologiekonzerns zu privatisieren.

Auf der Bundesratssitzung am Mittwoch wurde dem VBS (Verteidigungsministerium) das Mandat erteilt, bis Ende Oktober die neue Beteiligungsgesellschaft zu gründen, unter deren Führung die Entflechtung und Weiterentwicklung von zwei Subholdings umgesetzt werden soll.

In einem zweiten Schritt soll die neue Subholding MRO Schweiz gegründet werden. Zu dieser Subholding werden jene Aktivitäten der heutigen RUAG Holding verlagert, die dem Interesse der Landesverteidigung dienen. Die verbleibenden Teile bilden dann die Subholding RUAG International.

RUAG International soll zu einem Aerospace Konzern weiterentwickelt und daraufhin privatisiert werden. Die beiden Subholdings werden rechtlich und finanziell voneinander unabhängig sein und ihre Informatiksysteme werden getrennt.

Bis zur Gründung der neuen Beteiligungsgesellschaft wird der Bundesrat ihren gesamten Verwaltungsrat und die Revisionsstelle bestimmen sowie die Verwaltungsräte der Subholdings zur Kenntnis nehmen. Den Prozess zu diesen Designationen leitet aktuell Monica Duca Widmer, die der Bundesrat im Juni zur Verwaltungsratspräsidentin der neuen Beteiligungsgesellschaft designiert hat.

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