09.12.2015
FLUG REVUE

Vertrag für neues PilotentrainingsprogrammAustralien kauft Pilatus PC-21

Das australische Verteidigungsministerium hat den Vertrag für das AIR-5428-Trainingsprogramm unterzeichnet. Es beinhaltet die Beschaffung von 49 Pilatus PC-21.

PC-21 Australien Sydney Harbour

Die Pilatus PC-21 hat sich nach einer "langjährigen, harten internationalen Evaluation" auch in Australien durchgesetzt (Foto: Pilatus).  

 

Die PC-21 für Australien werden ab Juni 2017 ausgeliefert und stellen ab dann das Rückgrat der Pilotenausbildung über die kommenden 25 Jahre dar. Mit diesem Auftrag hat Pilatus 180 PC-21 verkauft, und Australien ist bereits der sechste Kunde.

Oscar J. Schwenk, Verwaltungsratspräsident von Pilatus, zeigte sich hoch erfreut: „Der Auftrag ist äusserst wichtig für uns und sichert unsere Arbeitsplätze in Stans. Die Australische Luftwaffe bildet ihre Piloten bereits seit 28 Jahren mit Pilatus PC-9 Trainingsflugzeugen aus und wird nun auf unsere hochmodernen PC-21 setzen: einmal Pilatus, immer Pilatus!“

Der Kauf der PC-21 erfolgt im Rahmen des neuen Trainingsprogramms, bei dem Lockheed Martin als Hauptauftragnehmer fungiert und sieben moderne Simulatoren liefern wird. Als drittter Partner ist Hawker Pacific für die Wartung und die Logistik zuständig. Der Gesamtauftragswert für die ersten sieben Jahre liegt bei 1,2 Milliarden australischen Dollar, darüber hinaus gibt es Optionen für die Verlängerung bis zu einer Gesamtdauer von 25 Jahren.

Wie von der Royal Australian Air Force bereits bei der Auswahlentscheidung am 6. September angekündigt, werden die PC-21 für die Grundausbildung in East Sale, Victoria, und für die Fortgeschrittenentraining in Pearce, Western Australia, verwendet. Darüber hinaus bekommen die 4 Squadron und das Aircraft Research and Development Unit einige der Flugzeuge.

Die ersten Kurse auf der PC-21 sollen laut RAAF 2019 beginnen. Die Zahl der ausgebildeten Piloten soll von 77 auf 105 pro Jahr erhöht werden.



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