14.11.2008
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14.11.2008 - EADS NeunmonateEADS legt Neunmonatszahlen vor - Solide Bilanz und Ausblick

14. November 2008 - EADS hat am Freitag die Neunmonatszahlen präsentiert.

Nach eigener Einschätzung zeigte der Konzern "weiterhin solide grundlegende Performance und profitierte von einer starken Marktnachfrage". EADS erhielt bei Airbus Bestellungen über 737 neue Flugzeuge sowie bei Eurocopter über 605 neue Hubschrauber. Dank anhaltender Restrukturierungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren erzielte Astrium deutliches Wachstum bei Umsatz und Ergebnis.

"EADS begegnet den Auswirkungen der Finanzkrise in einer Position der Stärke. Unser hoher und breit gestreuter Auftragsbestand umfasst Auslieferungen für mehrere Jahre. Eine starke Nettoliquidität garantiert Stabilität und erlaubt die Anpassung an ein sich veränderndes wirtschaftliches Umfeld", sagte der CEO von EADS, Louis Gallois. "Das A400M-Programm steht weiter unter Druck und wir arbeiten sehr konzentriert daran, die industriellen und wirtschaftlichen Herausforderungen in Abstimmung mit unseren Kunden und Zulieferern zu bewältigen. Wir sind entschlossener denn je, dieses komplexe Programm in den Griff zu bekommen."

Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum nach Angaben von EADS um 7 Prozent auf € 29,4 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 27,6 Mrd.) dank operativer Zuwächse in allen fünf Geschäftsbereichen. Im Umsatzwachstum sind € 803 Mio. enthalten, die aus dem im dritten Quartal 2008 erfolgten Wechsel der Bilanzierungsmethode für das A400M-Programm zur Bilanzierung in der frühen Phase eines Auftrags resultieren. Das EBIT  (vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten) für die ersten neun Monate 2008 verbesserte sich auf € 2,018 Mrd. gegenüber € -353 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damals wurde insbesondere das EBIT von Airbus durch höhere außerordentliche Aufwendungen (Power8, A400M, A350) belastet.

Im Einklang mit der EBIT-Entwicklung verbesserte sich nach Angaben des Unternehmens das Konzernergebnis von EADS auf € 1,082 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € -705 Mio.). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von € 1,34 (Verlust je Aktie im Vorjahreszeitraum: € 0,88).



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