03.06.2010
FLUG REVUE

Eurocopter präsentiert NH90 MedEvac-Variante auf der ILAEurocopter präsentiert MedEvac-Variante des NH90 auf der ILA

Eurocopter präsentiert auf der ILA zum ersten Mal eine so genannte Forward Air MedEvac (Medical Evacuation)-Konfiguration des NH90. Das Verteidigungsministerium benötigt nämlich dringend Hubschrauberkapazitäten für den Transport Verwundeter.

NH90 MedEvac Kabine

Eurocopter bietet der Bundeswehr eine Forward-Air-MedEvac-Version des NH90 an (Foto: Eurocopter).  

 

Etwa ein Dutzend Maschinen sollen für MedEvac ausgerüstet werden, wobei es sich bei dieser Konfiguration nicht um das ebenfalls benötigte Modell für die Rettung im Kampfgebiet (CSAR = combat search and rescue) handelt.

Sollte Eurocopter einen Auftrag für die Forward Air MedEvac-Konfiguration erhalten, verspricht das Unternehmen eine Lieferzeit von 20 Monaten. Um diese zu erreichen, müssen Entwicklungsarbeiten, die im Rahmen der Final Operational Configuration der Transphorthubschrauberversion des NH90 laufen, vorgezogen werden. Dies betrifft zum Beispiel die Installation von MGs.

Ansonsten werden vorhandene Systeme wie Selbstschutzelektronik und sicherer Funk angepasst. Die Ausstattung für die Verletzten besteht aus zwei Tragen mit medizinischen Einrichtungen für Intensivpflege sowie Sitzen für das medizinische Team.

Von den Arbeiten am Forward MedEvac-Modell würde auch eine CSAR-Variante des NH90 profitieren. Bei ihr können laut Eurocopter bis zu drei MGs und Zusatztanks installiert werden. Für den CSAR-Bedarf läuft derzeit ein Wettbewerb, in dem der NH90 keineswegs als Favorit gilt.



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