18.07.2018
FLUG REVUE

Leonardo und Aeronautica MilitareInternationals Jetpiloten-Trainingszentrum in Lecce

Das Ausbildungszentrum der italienischen Luftstreitkräfte soll weiter ausgebaut und international vermarktet werden.

M-346 Leonardo 2018

Vier weitere M-346 werden für das Trainigszentrum in Lecce bereitgestellt (Foto: Leonardo).  

 

Der CEO von Leonardo, Alessandro Profumo, und der Stabschef der italienischen Luftwaffe, Generalleutnant Enzo Vecciarelli, haben am Dienstag in Farnborough eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die das weitere Wachstum und die Internationalisierung der Ausbildungsstätte der italienischen Luftwaffe sicherstellen soll.

Das International Flight Training School wird die vorhandenen Ausbildungsressourcen und das Know-how der italienischen Luftwaffe in der militärischen Fortbildung nutzen während Leonardo ab 2019 vier weitere M-346-Trainer liefert sowie neue Systeme und Dienstleistungen bereitstellt.
 
Basierend auf dem aktuellen Plan wird die IFTS in der Lage sein, Kurse für die italienische Luftwaffe und internationale Luftwaffenbesatzungen anzubieten, die den Ausbildungsanforderungen für Militärpiloten weltweit gerecht werden. Ab 2021 wird der gesamte Ausbildung der italienischen Luftwaffe für fortgeschrittene und voroperationelle Schulungen  in ein neues, spezielles Gebäude verlegt.

Um den Erfolg dieser Initiative zu maximieren, führte Leonardo Gespräche mit zwei großen internationalen Akteuren und führenden Unternehmen der Ausbildungsbranche, Babcock International Group Plc und CAE, mit dem Ziel, die Fähigkeiten von IFTS zu stärken.

Alessandro Profumo, CEO von Leonardo, sagte: "wie kürzlich in unserem Industrieplan angekündigt, und dank der Vereinbarung mit der italienischen Luftwaffe treten wir offiziell in die Ausbildung von Jagdfliegern ein. Die International Flight Training School basiert auf einem soliden Kooperationsprogramm zwischen Leonardo und der italienischen Luftwaffe und die daraus resultierenden operativen Synergien werden es uns ermöglichen, neue Marktchancen zu nutzen und internationale Kooperationen zu entwickeln. Wir beabsichtigen, dieses Geschäftsmodell auf die Ausbildung von Hubschrauber- und UAV-Piloten auszudehnen."



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