31.03.2017
FLUG REVUE

T-X-Angebot für die US Air ForceT-100 würde in Alabama gebaut

Am Tag der Angebotsabgabe verkündete Leonardo, den T-100-Trainer in Tuskegee zu bauen, falls man den T-X-Wettbewerb der USAF gewinnt.

T-100 Leonardo März 2017

Leonardo DRS ist nun der US-Anbieter für den italienischen Strahltrainer T-100 (M-346) (Foto: Leonardo DRS).  

 

Der italienische Hersteller musste nach dem Zerwürfnis mit Raytheon innerhalb weniger Wochen ein angepasstes Angebot erstellen. Als amerikanischer Hauptauftragnehmer fungiert nun die Tochterfirma Leonardo DRS. Mit an Bord sind weiterhin CAE USA für Simulatoren und Schulungsmittel sowie Honeywell Aerospace als Triebwerkslieferant.

Raytheon hatte noch kurz vor der Trennung Meridan in Mississippi als Endmontagestandort gewählt. Dort sollten 450 Jobs entstehen. Für das 200 Kilometer südwestlich von Atlanta gelegene Tuskegee verspricht Leonardo DRS nun schrittweise 750 Arbeitsplätze, denn es soll auch Montage von Unterbaugruppen und die Systeminstallation dort stattfinden.

Für den Bau des neuen Werks, das Leonardo DRS nur mietet, wird ein privat-öffentlicher Investor gut 200 Millionen Dollar ausgeben. Der Gouverneur von Alabama, Robert Bentley, verspricht sich davon „massive wirtschaftliche Vorteile für Macon County… und die Schaffung von hoch bezahlten Arbeitsplätzen“.

Leonardo hat sein Modell T-100, das eine angepasste Ausführung des M-346-Trainers ist, im T-X-Wettbewerb als bewährte und preisgünstigste Lösung positioniert. Konkurrenten sind soweit bekannt die T-50A von Lockheed Martin, eine T-X-Neuentwicklung von Boeing/Saab und ein Entwurf eines Teams von Sierra Nevada Corp. Und Turkish Aerospace Industries.



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