28.10.2016
FLUG REVUE

Leonardo-Werk in YeoviltonLetzte Wildcat an die Royal Navy geliefert

Der Fleet Air Arm hat in Yeovilton seinen letzten von 28 AW159-Marinehubschraubern erhalten.

AW159 Wildcat HMA2 letzte Yeovilton 2016

Die letzte Leonardo AW159 Wildcat HMA2 (Kennung ZZ530) traf Ende Oktober 2016 beim Fleet Air Arm in Yeovilton ein (Foto: Royal Navy/Crown Copyright).  

 

Die Leonardo (früher AgustaWestland) Wildcat HMA2 wurde vom nahegelegenen Werk in Yeovil auf die Royal Naval Air Station Yeovilton überführt und dort von der 825 Naval Air Squadron in Empfang genommen. Die Einheit ist für die Ausbildung und taktische Weiterentwicklung zuständig. Einsatzstaffel ist die 815 NAS.

Das Wildcat-Programm hat insgesamt ein Volumen von 1,7 Milliarden Pfund (1,9 Mrd. Euro). Neben den Marinehubschraubern gehen 34 Wildcat AH1 an das Army Air Corps.

Die Wildcat ist eine Weiterentwicklung der Lynx-Familie. Unter anderem werden stärkere Triebwerke (LHTEC CTS800-4N) eingebaut. Unter der Nase befindet sich ein Rundumsuchradar. Für den Einsatz gegen U-Boote werden Sting-Ray-Torpedos mitgeführt, alternativ sind Lenkwaffen gegen Schiffe möglich. Für Anti-Piraterie-Einsätze lässt sich ein schwenkbares 12,5-mm-MG in der Kabine montieren.



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