03.09.2012
FLUG REVUE

Marine übernimmt neue Do 228 NGMarine übernimmt neue Do 228NG

Am 31. August erhielt das Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz eine neue Dornier 228 NG („New Generation“) zur Durchführung von Ölaufklärungsflügen.

Do 228NG Marine

Die Marine erhielt im August in Nordholz eine neue Do 228NG zur Überwachung der Meeresverschmutzung (Foto: MFG 3/Knoll)  

 

Damit endet die Ära der alten Do 228, die seit ihrer Indienststellung im Jahr 1991 knapp 19500 unfallfreie Flugstunden absolvierte. An dem Festakt nahm der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Enak Ferlemann, teil.

„Mit Hilfe des Konjunkturpaketes II war die Beschaffung des neuen Ölüberwachungsflugzeuges möglich. Beide Ministerien sind sich einig, dass Deutschland mit diesem neuen Flugzeug für die bedeutsamen Aufgaben sowohl bei der Überwachung von Meeresverschmutzungen als auch in der Maritimen Notfallvorsorge gut gewappnet ist“, sagte Staatssekretär Ferlemann bei der Übergabe.

Die beiden Ölaufklärungsflugzeuge vom Typ Do 228 NG sind das zentrale Einsatzmittel des Havariekommandos in Cuxhaven, einer Gemeinschaftseinrichtung des Bundes und der Küstenländer. Sie werden sowohl im präventiven Bereich der Kontrolle von Meeres- und anderen Umweltverschmutzungen als auch in der Bewältigung von komplexen Schadenslagen, wie zum Beispiel große Schiffshavarien, eingesetzt.

Die neue Maschine ist eine Weiterentwicklung der bestehenden Do 228-Serie und wurde von der Firma RUAG in Oberpfaffenhofen hergestellt. Sie unterscheidet sich von ihrem Vorgängermodell durch ein modernisiertes Cockpit sowie eine verbesserte Elektronik und Antriebstechnik. Auch die Sensorausrüstung, die für das Aufspüren von Ölverschmutzungen eingesetzt wird, ist nun deutlich verbessert. Mit Hilfe des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung hat das BMVBS insgesamt 16 Millionen Euro dafür bereitgestellt.



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