27.05.2014
Erschienen in: 06/ 2012 FLUG REVUE

Modernisierung (Teil 2) Radar Zaslon-AM

MiG-31BM_Unten_ca2011_(c)2- (jpg)

Russlands Luftstreitkräfte wollen in den kommenden Jahren die Fähigkeiten ihres Langstrecken-Abfangjägers mit Änderungen beim Zaslon-Radar und mit neuen Lenkwaffen verbessern. Foto und Copyright: Butowski  

 

Die MiG-31BM erhalten das Radar Zaslon-AM, das auf dem bisher eingebauten Zaslon-A basiert und auch dessen große Antenne mit passiver elektronischer Strahlschwenkung übernimmt. Die Verwendung eines neuen Rechners sowie die Weiterentwicklung der Software soll die Leistungsfähigkeit des Systems aber beträchtlich erhöhen. Als Reichweite werden nun 240 Kilometer (statt 120 bis 130) angepeilt, und statt sechs sollen künftig 24 Ziele gleichzeitig verfolgt werden können. Sechs davon lassen sich parallel angreifen. Die Anpassung des Zaslon-AM führt das Leninets-Werk in Sankt Petersburg durch.


Verbesserungen der Avionik

Weitere Verbesserungen der Avionik betreffen den Einbau eines neuen Zentralcomputers (Baget 55-06) und die Installation des integrierten Selbstschutzsystems Witebsk. Zu ihm gehören Lenkwaffenwarnsensoren (Infrarotbereich), Radarwarnempfänger sowie Störsender und Düppel-/Täuschkörperwerfer. Auch ein geschleppter Störsender ist vorgesehen. Wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist, scheint aber unklar.


Neue Bildschirme

Für die Besatzung gibt es ein großes Farbdisplay im vorderen Cockpit, während der Waffensystemoffizier über drei Flachbildschirme verfügt, die die bisherigen TV-Monitore ersetzen. Neu sind auch die Funkgeräte R800L und ein Empfänger für die satellitengestützte Navigation.



WEITER ZU SEITE 3: Einführung der K-37M Missile

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