21.02.2017
FLUG REVUE

Manching und LechfeldAirbus DS EBS liefert ASR-S-Radare

Airbus DS Electronics and Border Security hat jüngst das fünfte und sechste von insgesamt 20 Radaren der ASR-S-Serie ausgeliefert.

ASR-S Airbus Manching ca 2016

Airbus DS Electronics and Border Security hat weitere ASR-S-Radare an die Luftwaffe ausgeliefert (Foto: Airbus DS EBS).  

 

Je ein ASR-System wurde an das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe, Abteilung Süd Untermeitingen auf dem Fliegerhorst Lagerlechfeld bei Augsburg sowie an die Wehrtechnische Dienststelle (WTD) 61 in Manching übergeben und vom Kunden abgenommen. Bereits in Betrieb sind die Anlagen auf den Luftwaffen-Stützpunkten Laupheim, Büchel und Wittmund sowie auf dem Heeres-Fliegerhorst Niederstetten.

Die ASR-Systeme treten an die Stelle der 30 Jahre alten Radare, die bis jetzt für die militärische Flugverkehrskontrolle genutzt wurden. Neben der Anflugkontrolle werden die neuen Radare auch für die Luftraumüberwachung im Radius von über 100 Kilometern (60 NM, Manching 80 NM) eingesetzt, um die militärischen Flugbewegungen mit dem zivilen Flugverkehr abzustimmen.

Das ASR umfasst ein Primärradar und ein Sekundärradar. Das Primärradar trägt zur Identifizierung von nicht-kooperativen Zielen, wie zum Beispiel Kleinflugzeuge ohne Transponder bei. Es ist auf der Basis eines Halbleitersenders aufgebaut und enthält  eine spezielle Signalverarbeitungstechnologie für die weiträumige Überwachung.

Das Sekundärradar MSSR-2000-I gewährleistet die automatische Identifizierung von kooperativen Flugzeugen. Dieses Sekundärradar entspricht dem neuen Flugverkehrskontrollstandard „Mode S“, der eine deutliche Verbesserung der Abfragen zur Flugzeugidentifizierung mit sich bringt und derzeit im zentraleuropäischen Luftraum eingeführt wird.



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