30.05.2018
FLUG REVUE

LuftwaffeGerhartz übernimmt als Inspekteur von Müllner

Nach sechs Jahren unter Generalleutnant Karl Müllner hat die Luftwaffe mit Ingo Gerhartz einen neuen Inspekteur.

Müllner übergibt an Gerhartz Luftwaffe Mai 2018

General Eberhard Zorn (Mitte), Generalinspekteur der Bundeswehr, entband Generalleutnant Karl Müllner (rechts) von seinem Amt. Dessen Nachfolger, Generalleutnant Ingo Gerhartz (links) ist neuer Inspekteur der Luftwaffe (Foto: Luftwaffe).  

 

Nach der Amtsübergabe wurde Müllner am Dienstag von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mit einem Großen Zapfenstreich im Bundesministerium der Verteidigung in den Ruhestand verabschiedet.

Müllner trat im Januar 1976 als Unteroffizieranwärter in die Bundeswehr ein. Nach dem Wechsel in die Offizierslaufbahn und fliegerischer Ausbildung auf dem Waffensystem F-4F Phantom trug er während seiner 42-jährigen Dienstzeit immer wieder Führungsverantwortung auf allen militärischen Ebenen der Luftwaffe. Er   erreichte darüber hinaus die höchste fliegerische Qualifikation als Flug- und Waffenlehrer.

Zahlreiche Stabsverwendungen, vor allem im Bereich der Militärpolitik, führten ihn über die Funktion des Leiters der Stabsabteilung Militärpolitik und Rüstungskontrolle im BMVg 2012 schließlich in das höchste Amt der Luftwaffe als Inspekteur, das er länger als alle seine Vorgänger innehatte.

Bei der Amtsübergabe in Gatow sagte Müllner, er übergebe Generalleutnant Ingo Gerhartz keine fertige Luftwaffe, da selbst in seiner langen Amtszeit „zu viele aktuelle Probleme und offene Fragen zur Zukunft [der] Luftwaffe noch ungelöst und unbeantwortet geblieben sind“.

Ingo Gerhartz war bis vor kurzem Stellvertreter des Abteilungsleiters Strategie und Einsatz in Berlin im BMVg. Er betonte, dass es für ihn wichtig sei, nicht losgelöst an der Spitze zu stehen, „sondern Teil des Teams Luftwaffe zu sein. Ich bin und bleibe einer von Ihnen und als solcher jederzeit ansprechbar, gerade wenn es darum geht, gemeinsam die Zukunft der Luftwaffe zu gestalten.“

Während des Übergabeappells flogen vier Eurofighter und zwei Tornados über die angetretene Truppe hinweg.



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