04.10.2017
FLUG REVUE

LuftwaffeTornados fliegen nach Jordanien

Am Mittwochvormittag starteten vier Aufklärungstornados des Luftwaffenkontingents von Jagel und Büchel aus nach Jordanien.

Tornado Start in Jagel Oktober 2017

Das Taktische Luftwaffengeschwader 51 "Immelman" stellt einen der vier Tornados für den Einsatz von Jordanien aus (Foto: Luftwaffe / Oliver Pieper).  

 

Während der geplanten Flugzeit von fünfeinhalb Stunden sollte der Tornado des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 einmal über Italien in der Luft betankt werden, um Al-Azraq in Jordanien sicher zu erreichen. Die anderen drei Tornados des Taktischen Luftwaffengeschwader 33 starteten vom Fliegerhorst in Büchel aus.

In den nächsten Tagen werden bis zu 80 weitere Soldaten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann“ nach Jordanien verlegen. Zwei weitere Tornados werden in Deutschland dauerhaft in Bereitschaft vorgehalten, um nötigenfalls den Einsatz in Jordanien zu unterstützen.

Wappen Tornado Jordanien

Der neue Patch für die Operation Inherent Resolve in Jordanien (Foto: Luftwaffe / Oliver Pieper).  

 

Die Aufnahme des Flugbetriebs in Jordanien ist für die Aufklärungsjets in den nächsten Wochen geplant. Dann wird der Auftrag fortgesetzt, im Rahmen der Operation „Inherent Resolve“ Aufklärungsbilder für die internationale Koalition zu erstellen.

Die Bundesregierung entschied aus politischen Gründen am 7. Juni die Verlegung des Einsatzkontingents Counter Daesh von der türkischen NATO-Luftwaffenbasis in Incirlik nach Al Azraq in Jordanien. Unmittelbar nach dem Beschluss begannen die Vorbereitungen für die Verlegung.

Das Tankflugzeug Airbus A-310 MRTT verlegte am 9. Juli direkt nach Jordanien. Kurz darauf kehrten die eingesetzten Tornados an ihre Heimatbasen in Deutschland zurück. Die letzten verbliebenen deutschen Soldaten verließen den türkischen Standort in der vergangenen Woche am 27. September.



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