16.05.2012
FLUG REVUE

Eurofighter auf dem Weg nach Alaska

Die Luftwaffe beteiligt sich erstmals mit Eurofightern an der Hochwertübung „Red Flag Alaska". Die Piloten des Jagdgeschwaders 74 machten sich am Montag auf den Weg.

Eurofighter JG 74 Start nach Alaska

Vier Eurofighter des JG 74 starteten am 14. Mai 2012 in Neuburg zur Verlegung nach Alaska (Foto: Luftwaffe/Bräutigam).  

 

Die Eurofighter der Luftwaffe müssen dazu ihre erste transatlantische Verlegung bewältigen. Nach gut sechsstündigem Flug erfolgt ein Stopp auf der Air Base in Goose Bay/Kanada. Anschließend geht es in einer geschätzten Flugzeit von achteinhalb Stunden weiter zum Zielflugplatz, der Eielson Air Force Base in Alaska.

Beide Routen können nicht ohne Zwischenbetankung in der Luft bewältigt werden. Daher verlegt die Flugbereitschaft einen Airbus A310 der in der Tankerversion (MRTT) ebenfalls nach Alaska, allerdings zur Air Force Base in Elmendorf. Die Luftbetankungen der Eurofighter auf dem Weg in das knapp 8000 km entfernte Übungsgebiet werden damit ein rein deutscher Vorgang sein.

Bevor am 7. Juni 2012 die eigentliche Hauptübung „Red Flag Alaska“ beginnt, findet vom 21. Mai bis zum 6. Juni im gleichen Luftraum die Vorübung „Distant Frontier“ statt. Sie dient allen Teilnehmern, unter anderen neben den Amerikanern und dem deutschen Kontingent auch Crews und Waffensysteme aus Japan und Polen, dazu, das weitläufige Manövergebiet mit seinen spezifischen Gegebenheiten genau kennenzulernen.

Gleichzeitig können am Boden logistische Verfahren, Computersoftware und die Aufgaben der Fliegerleitoffiziere (Forward Air Controller) erprobt werden, um so bei der Hauptübung bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Insgesamt sind an der Verlegung über 240 Bundeswehrangehörige beteiligt. Gut 250 Tonnen Material müssen über den großen Teich geschafft werden.



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