29.08.2013
FLUG REVUE

Sicherung Flugplatz Köln-WahnFlugbereitschaft: Zusätzliche Sicherung in Wahn

Nachdem ein Zivilist in einen abgestellten A319 der Flugbereitschaft eingedrungen ist, hat die Luftwaffe Maßnahmen zur verbesserten Sicherung des Bereichs auf dem Flugplatz Köln-Wahn getroffen.

Flugbereitschaft Zaun Wahn 2013

Die Abstellfläche der Flugbereitschaft in Köln-Wahn erhält einen zusätzlichen Schutzzaun.  

Foto: Luftwaffe/Ingo Bicker  

Es konnte bislang noch nicht geklärt werden, wie die Person am 25. Juli auf die Abstellfläche des militärischen Teils des Flugplatzes Köln-Bonn gelangen konnte, aber ein solches unerlaubtes Eindringen darf sich nicht wiederholen, so die Luftwaffe.

Neben den Sofortmaßnahmen einer höheren Streifenfrequenz sowie einer Ausweitung der Nutzung der technischen Alarmsensoren, werden darüber hinaus zusätzliche Baumaßnahmen weitergeführt, teilte sie mit.

Bereits im März 2013, also deutlich vor dem Vorfall, ist mit dem Bau eines Zaunes begonnen worden, welcher die Abstellfläche zusätzlich sichern wird. Mit einem baldigen Abschluss dieser Baumaßnahme ist zu rechnen.

Darüber hinaus sind sämtliche Bereiche der Liegenschaft der Flugbereitschaft BMVg  kameraüberwacht. Des weiteren wird die Liegenschaft ständig durch das diensthabende Wachpersonal bestreift. Werden Luftfahrzeuge auf den Abstellpositionen abgestellt, werden Alarmschleifen aktiviert. Wegen notwendiger Baumaßnahmen waren an dem Tag des Vorfalls allerdings nicht alle Schleifen scharf geschaltet. Aus diesem Grund erfolgte kein Alarm und die Kameraaufzeichnung wurde demzufolge nicht aktiviert.

Ein unberechtigter Start des Flugzeuges durch den Täter war zu jeder Zeit ausgeschlossen. Sämtliche Flugzeuge, die im Bereich der Flugbereitschaft BMVg abgestellt werden, werden immer stromlos geschaltet. Dies war an dem besagten Tag ebenso der Fall, heißt es.



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