03.12.2009
FLUG REVUE

Kamfjet-Lärmmessung in der Schweiz: Die ErgebnisseKampfjet-Lärmmessung in der Schweiz: Die Ergebnisse

Die armasuisse präsentierte gestern in Bern die Ergebnisse der Lärmmessungen mit Eurofighter, Gripen und Rafale, die im Rahmen des Wettbewerbs um den Tiger-Teilersatz durchgeführt wurden.

Tiger-Teilersatz Lärmmessung

Die Lärmentwicklung der Kandidaten für den Tiger-Teilersatz der Schweizer Luftwaffe wurde von der armasuisse am 2. Dezember 2009 bekannt gegeben (Grafik: armasuisse).  

 

Die von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) durchgeführten Messungen und Auswertungen ergaben keine Überraschungen: „Die drei Kandidaten sind lauter als der Tiger. Sie gehören in die gleiche Lärmkategorie wie die F/A-18 Hornet“, so die armasuisse bei ihrer Präsentation.

Im Einzelnen zeigen die Daten, dass bei einem Abstand von 305 Metern und einem Nachbrennerstart die Saab JAS 39 Gripen einen Lärm von 112 Dezibel produziert, Die Boeing F/A-18 Hornet und die Dassault Rafale bei 113 Dezibel und der Eurofighter bei 114 Dezibel liegen. Das menschliche Ohr könne in dieser Bandbreite keinen Unterschied erkennen, hieß es.

Neben den Spitzenwerten wurden auch die beim Start mit 80 dB Lärm belasteten Flächen gezeigt (siehe Grafik). Hier wirken sich neben der grundsätzlichen Lautheit der Kampfflugzeuge auch Faktoren wie ein größeres Steigvermögen aus, was dann die Belastung am Boden wieder sinken lässt.

Auf die Typenempfehlung der armasuisse, die Ende des Jahres abgegeben werden soll, hat der Lärm keinen Einfluss, da die Unterschiede gering sind und dieses Kriterium lediglich drei Prozent der Punktewertung ausmacht.



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