16.12.2011
FLUG REVUE

Luftwaffe: Euro-Hawk-Piloten ausgebildet

Die ersten elf Luftwaffenoffiziere, die den Euro Hawk bedienen sollen, beendeten in diesen Tagen erfolgreich ihre intensive Ausbildung in den USA.

Luftwaffe Euro Hawk Piloten Beale

Im Dezember 2011 erhielt eine Gruppe von Luftwaffe-Piloten in Beale ihre Berechtigung auf dem Global Hawk (Foto: Luftwaffe).  

 

Seit vergangenem Sommer befanden sich die elf Lehrgangsteilnehmer der Luftwaffe bei der US Air Force auf der Beale AFB in Kalifornien. Acht absolvierten den Grundkurs zum Erwerb der Pilotenlizenz für das unbemannte Luftfahrzeug Global Hawk, und drei konnten bereits die Fluglehrerausbildung in Angriff nehmen.

Die Ausbildung der Deutschen in den USA dauerte 21 Wochen. Die deutschen Flugschüler waren dabei allesamt erfahrene "Jetties", also Strahlflugzegführer und Waffensystemoffiziere auf Tornado oder F-4 F Phantom.

Zunächst wurden theoretische Anteile des Flugzeugmusters gelernt. Dann fanden erste Übungsflüge in Simulatoren statt, bevor die Luftwaffenoffiziere Übungsflüge über amerikanischem Gebiet mit echten Global Hawk durchführten.

Der Global Hawk ist technischer Zwilling des durch die Luftwaffe zukünftig betriebenen Euro Hawk. Die jetzt zertifizierten Luftfahrzeugführer werden anschließend noch mit den geringen technischen Änderungen des Euro Hawk vertraut gemacht.

Die sogenannte Delta-Ausbildung findet 2012 beim Aufklärungsgeschwader 51 „Immelmann" in Jagel statt. Dorthin wird das einzige derzeit bereits in Deutschland zur Erprobung befindliche Exemplar des Euro Hawk auch im Sommer 2012 überführt. In einem zweiwöchigen Kurs werden die Piloten durch Mitarbeiter der Firma Euro Hawk GmbH theoretisch und praktisch in das Flugsystem eingewiesen.



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