30.06.2010
FLUG REVUE

Luftwaffen-Phantoms beenden Air Policing des des isländischen LuftraumsLuftwaffen-Phantoms beenden Air Policing des isländischen Luftraums

Nach vier Wochen endete der erste Einsatz der Luftwaffe in Island. Die gewonnen Erfahrungen dienen der Vorbereitung für spätere Einsätze.

F-4F Luftwaffe Island

Über den außergewöhnlichen Landschaften Islands waren die F-4F des JG 71 im Juni 2010 im Einsatz (Foto: Luftwaffe)  

 

„Die Premiere war ein Erfolg. Die F-4F Phantom hat demonstriert, dass sie für Air Policing- Aufgaben immer noch hervorragend geeignet ist“, sagte Kontingentführer Oberstleutnant Rupert Ficker-Reißing. Die 140 Soldaten und sechs Phantom des Jagdgeschwaders 71 “R“ (JG 71) konnten ihre Erfahrungen aus Deutschland auch in einer ungewohnten Umgebung nutzen.

Jeden Tag waren vier Einsätze mit je zwei Maschinen geplant. Auch wenn einige Flüge wegen schlechtem Wetter ausfielen, konnten trotz allem viele Flugstunden absolviert werden. Diese dienten der Vorbereitung für mögliche Einsätze, falls unbekannte Flugzeuge im Luftraum über Island gesichtet werden sollten.

Die Phantom werden Island bereits am Freitag verlassen und mit einer Luftbetankung nach Wittmund zurückkehren. Danach ist Packen angesagt. In 52 Containern wird das Material, über 106 Tonnen, wieder verstaut. Das Frachtschiff „Deo Valente“ wird das Material in fünf Tagen nach Wilhelmshaven fahren.

Am Sonntag fliegen die Soldaten zurück nach Deutschland. Ein Airbus der Flugbereitschaft Bundesministerium der Verteidigung wird sie von Keflavik nach Bremen fliegen. Ab Montag beginnt bereits wieder für viele der Alltag in Wittmund beim JG 71 “R“.

Sowohl mit der Unterstützung der Icelandic Defence Agency, als auch mit den Bedingungen in denen die Soldaten ihren Dienst verrichteten, waren alle zufrieden. „Die Unterstützung der isländischen Seite war sehr gut. Besonders die hervorragende Infrastruktur sowie die Flexibilität bei der Nutzung des Luftraums hat uns die Arbeit sehr erleichtert“, sagt Oberstleutnant Ficker- Reißing.



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