26.03.2013
FLUG REVUE

Oberstleutnant Frank Gräfe neuer Kommodore des JG 74

Das Jagdgeschwader 74 (JG 74) hat einen neuen Kommodore. Nach fünf Jahren folgt Oberstleutnant Frank Gräfe auf Oberst Andreas Pfeiffer.

Jagdgeschwader 74 Wappenbild

Wappenbild Jagdgeschwader 74. Foto und Copyright: Luftwaffe / Toni Dahmen  

 

Als optischer Höhepunkt der Übergabezeremonie flogen vier Eurofighter als Diamantformation über die wolkenverhangene Basis Zell, um Oberst Pfeiffer zu verabschieden und den neuen Kommodore Oberstleutnant Gräfe zu begrüßen.

Oberst Pfeiffer selbst flog kürzlich bei seinem letzten Übungsflug mit dem Kampfjet zugleich die 10.000ste Flugstunde des Jagdgeschwaders im Eurofighter. An seine neue Arbeitsstätte als Luftwaffenattachée in London wird er von nun an als Passagier fliegen.

 „Untrennbar mit dem Namen Pfeiffer sei die erfolgreiche Teilnahme bei der internationalen Großübung Red Flag in Alaska im Jahre 2012 verbunden“, stellte Generalmajor Robert Löwenstein, Kommandeur der 1. Luftwaffendivision fest. Des weiteren wurde vor wenigen Wochen in Schleswig die NATO–Überprüfung Forceval mit Bestnoten absolviert.

Auf den neuen Kommodore warten bereits große Aufgaben. So wird das JG 74 am 27. März 2013 die Flugbetriebsstaffel Lechfeld aufstellen und ab dem 1. April 2013 für den Flugbetrieb auf dem Lechfeld zuständig sein.

Im kommenden Jahr 2014 wird die Landebahn auf dem Neuburger Fliegerhorst saniert und das bedeutet, dass der Flugbetrieb mindestens zehn Monate lang nach Lechfeld ausgelagert werden muss.

Als militärische Aufgaben nannte der ehemalige Referent für den Eurofighter im Verteidigungsministerium die Zusammenarbeit zwischen den Geschwadern. Im Sommer 2013 wird auch die Alarmrotte in Norddeutschland auf den Eurofighter umrüsten und der Einsatzverband sei außerdem wieder für die Eingreiftruppe der NATO-Response Force gemeldet.



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