05.09.2014
FLUG REVUE

Antonow An-30BRussischer Open-Skies-Flug über Deutschland

Eine Gruppe russischer Inspektoren flog am 3. September im Rahmen des Vertrages über den Offenen Himmel (OH-Vertrag) einen Beobachtungsflug über Deutschland.

An-30B Open Skies 2014

Die russischen Luftstreitkräfte nutzen die Antonow An-30B für Open-Skies-Flüge (Foto: Bundeswehr/Brüsehaber).  

 

Wie die Bundeswehr am Freitag mitteilte, war dies bereits der 3. Open-Skies-Flug durch Russland über Deutschland im Jahr 2014. Der Flug wurde erstmals mit dem im September 2013 zertifizierten digitalen Sensor durchgeführt. Er war in einer Antonow An-30B der russischen Luftstreitkräfte installiert.

Bei dem Flug auf einer im Voraus vereinbarten Route waren auch fünf deutsche Soldaten des Zentrums für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr an Bord des Flugzeuges, um die strikte Einhaltung der abgestimmten Flugparameter und die Anwendung der im Vertrag vorgesehenen Beobachtungsgeräte zu kontrollierten.

Der Inspektionsflug erfolgte von Köln nach Wunstorf und weiter über Norddeutschland und dann zurück nach Köln. Er war eine Routinemaßnahme im Rahmen des Abkommens Open Skies (zu deutsch: Vertrag über den offenen Himmel). Die Aufnahmen, die dabei gemacht wurden, werden allen Open-Skies-Nationen zur Verfügung gestellt. Es wurden nur digitale Fotoaufnahmen gemacht, keine Radar- oder Infrarot-Aufnahmen.

Der Vertrag über den Offenen Himmel war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Teilnehmerstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa unterzeichnet worden. Sein Ziel ist die Festigung der gegenseitigen Verständigung und des Vertrauens. Russland hat den Vertrag am 26. Mai 2001 ratifiziert.



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