08.10.2015
FLUG REVUE

Bundesheer unterstützt CTBTOS-70 als Testträger für Atomdetektoren

Mit einem S-70-Hubschrauber unterstütze das Bundesheer die in Wien ansässige Organisation des Vertrags über ein umfassendes Verbot von Nuklearversuchen.

S-70 Bundesheer Atomdetektoren-Flug Sept 2015

Mit einer S-70 aus Langenlebarn unterstützte das Bundesheer die Organisation des Vertrags über ein umfassendes Verbot von Nuklearversuchen (Foto: Bundesheer/Pusch).  

 

15 Experten aus neun Mitgliedsstaaten nahmen seitens der Organisation an einem Feldtest teil. Dazu wurden in einen S-70 Black Hawk-Transporthubschrauber mehrere Gerätekomponenten und spezielle Kameras zur Detektion von radioaktiven Quellen sowie zur Gewinnung von geophysikalischen Daten eingebaut.

S-70 Atomdetektoren Kabine September 2015 Bundesheer

Für die Versuche wurde die S-70 des österreichischen Bundesheeres mit Geräten zur Detektion von radioaktiven Quellen ausgerüstet (Foto: Bundesheer/Pusch).  

 

Damit konnten umfangreiche Messungen aus der Luft ausgeführt werden. Es ging darum, die am Katastrophen-Übungsplatz "Tritolwerk" platzierten  radioaktiven Quellen aufzuspüren. Durch diesen Test konnte die CTBTO neue Erkenntnisse in der Entwicklung von luftgestützen Sensoren gewinnen. Zudem kam es zu einem umfangreichen Erfahrungsaustausch zwischen den Experten des Bundesheeres und den Vertretern der Organisation. 

Die Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organization) ist eine noch nicht aktive internationale Organisation, die mit Inkrafttreten des Kernwaffenteststopp-Vertrages (CTBT) ihre Arbeit aufnehmen und die Einhaltung dieses Vertrages überwachen wird. Bis zum Inkrafttreten des Kernwaffenteststopp-Vertrages ist die sogenannte CTBTO-Vorbereitungskommission mit Sitz in Wien damit beauftragt, ein weltweites Kontrollnetz aufzubauen.



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