02.11.2017
FLUG REVUE

Tauschaktion der US-HeeresfliegerTexaner kommen nach Europa

Seit November und bis August 2018 verstärken 1900 US-Soldaten der 1st Cavalry Division aus Fort Hood in Texas die amerikanischen Heeresflieger in Europa.

US Army Hubschrauber 1st Cavalry Chièvres

Eine stillgelegte Landebahn im belgischen Chièvres diente als Sammel- und Aufstellfläche der 89 Hubschrauber aus Texas, bevor diese nach dem Betanken an ihre Zielorte weiterflogen. Foto und Copyright: 1st Lt. Jena Brown/US Army  

 

Die ab dem 19. Oktober im belgischen Hafen Zeebrügge mit zerlegten Rotoren angelieferten Hubschrauber wurden wieder flugklar gemacht und am belgischen Militärflugplatz Chièvres gesammelt. Von hier aus wird die 1st Air Cavalry Brigade der US Army ihre Hubschrauber im Rahmen der Operation Atlantic Resolve und zu anderen Übungseinsätzen entsenden.

Die texanischen Heeresflieger schafften es, ihre teilzerlegten Hubschrauber in nur 60 Stunden vom Hafen zur Air Base zu überführen. Ursprünglich waren dafür 96 Stunden angesetzt worden. Im einzelnen handelt es sich um zwölf Transporthubschrauber CH-47 Chinook, 38 UH-60 Black Hawk, 15 HH-60 Black Hawk in der Sanitätsvariante und um 24 AH-64 Kampfhubschrauber.

Der belgische Militärflugplatz Chièvres wurde durch das 424th Air Base Squadron der US-Luftwaffe kurzfristig aufnahmebereit gemacht. "Wir hatten einen fertigen, vernetzten Aufnahmeplan", sagte dessen Kommandeur, Oberstleutnant Craig Lindstrom. "Mit den Vorfeldparkplätzen ging es los. Wir brauchten genug Fläche. Dann haben wir die Flugsicherung vorbereitet und die Reihenfolge der Ankünfte und Abflüge geordnet. Außerdem haben wir Feuerwehr und Rettungsdienst aufgestellt und die Betankungsmannschaft vorbereitet, die genug Treibstoff brauchte, damit alle Hubschrauber an ihre nächsten Ziele kommen."

Die Hubschrauber der 1st Air Cavalry Brigade lösen die in die USA zurückkehrende Flotte der 10th Combat Aviation Brigade aus Fort Drum ab, die in den letzten neun Monaten in Europa flog. Die künftigen Übungen und Einsätze sind über Deutschland, Polen, Lettland und Rumänien geplant.



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