09.10.2013
FLUG REVUE

Training für AfghanistanUS Army fliegt Hunter-Drohnen im deutschen Lufraum

Nach der Genehmigung durch deusche Behörden dürfen MQ-5B der 66th Military Intelligence Brigade auch in zwei neuen Korridoren zwischen den Übungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels fliegen.

MQ-5B Hunter Flug

Die 66th Military Intelligence Brigade der US Army trainiert Bediener der MQ-5B Hunter über den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels (Foto: US Army).  

 

Dies ist das erste Mal, dass amerikanische UAVs in Deutschland außerhalb von Truppenübungsplätzen eingesetzt werden dürfen. Der Betrieb soll nächste Woche starten, wie die US Army mitteilte. In den kommenden sechs Monaten wird die Effektivität der neuen Möglichkeiten genau verfolgt und analysiert. Wenn alles nach Plan geht, sollen die Flüge ein fester Bestandteil der Ausbildung beim 7th Joint Multinational Training Command der US Army werden.

Die US Army bemühte sich seit 2007 um die Fluggenehmigungen, um ihre Bediener besser auf die Missionen in Afghanistan vorbereiten zu können. Dabei galt es auch, die latente Skepsis der Zivilbevölkerung zu überwinden. Deshalb führte die Army am Dienstag in Vilseck eine Informationsveranstaltung durch, bei der versichert wurde, dass es sich um keine „Spionageflüge“ handele.

Für die UAVs, zu denen neben der Hunter auch die kleineren Raven und Shadow gehören, hat das amerikanische Heer auf dem Vilseck Army Airfield Anfang Oktober offiziell eine neue Einrichtung für unbemannte Fluggeräte eröffnet. Sie ist einmalig in Europa.

Neben der US Army fliegt die Bundeswehr ihre kleinen Drohnen KZO. Luna und Aladin auf den Truppenübungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels. Auch holländische Soldaten waren mit ihren Raven bereits in Grafenwöhr.

MQ-5B Korridor Hohenfels

Die US Army darf ihre MQ-5B ab Oktober 2013 auch in zwei Korridoren zwischen den Übungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels fliegen (Foto: US Army).  

 



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