28.05.2013
FLUG REVUE

Cassidian hofft auf UAV-Geschäfte

Neben dem hohen Bedarf auf dem militärischen Sektor erwartet Cassidian auch im zivilen Bereich eine rasante Nachfrageentwicklung bei unbemannten Flugsystemen.

Future European MALE - Cassidan

Cassidian arbeitet weiter auf kleiner Flamme an Entwürfen für ein zukünftiges europäisches MALE-System (Foto: Schwarz).  

 

„Das Produktangebot im Bereich unbemannter Flugzeugsysteme kann schon heute ein großes Spektrum an Aufgaben nicht nur im militärischen Bereich ausführen, sondern auch der zivile Einsatz ist vorstellbar", erklärt Bertram Gorlo, Vertriebsleiter Deutschland bei Cassidian, bei einer UAS-Konferenz in Bad Godesberg. „Wichtiger Entwicklungsschritt hierfür ist noch die Zulassung für das Fliegen im kontrollierten Luftraum."

Was UAS heute an Aufklärung und Informationsgewinnung im militärischen Bereich erbringen, kann morgen auch zur Unterstützung von Polizeikräften oder Unternehmen bei der Grenzüberwachung, der Feststellung von Umweltsündern, der Überwachung von Großveranstaltungen oder von Industrieanlagen nützliche Dienste leisten.

Das Produktportfolio von Cassidian um UAS-Bereich reicht von Missionsausstattungen (SIGINT) für in großen Höhen fliegende HALE-Systeme (high altitude long endurance – große Höhe, lange Verweildauer), über MALE-Systeme (medium altitude long endurance – mittlere Höhen, lange Verweildauer) wie die HERON 1-Systeme für die Bundeswehr, für die Cassidian in Kooperation mit IAI Betreiberlösungen anbietet, oder von Studien für ein zukünftiges europäisches Male (Female - Future European Male), bis hin zu taktischen Mini-UAVs (unmanned aerial vehicles) wie SCOUT und TU-150 von Cassidian Airborne Solutions, dem Joint Venture mit Rheinmetall, oder dem unbemannten Klein-Helikopter Tanan.



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