10.04.2017
FLUG REVUE

Vertical Take-off and Landing (VTOL) X-PlaneErfolgreiche Flugerprobung eines Modells der XV-24A LightningStrike

Ein Modell der XV-24A LightningStrike von Aurora Flight Sciences im Maßstab 1:20 hat im März erfolgreich die Flugerbprobung absolviert.

LightningStrike XV-24A Prototyp Testflug

Für den Schwebeflug werden die Flügel und die Canards um 90 Grad nach unten geschwenkt. Foto und Copyright: Aurora Flight Sciences  

 

Anfang März testete Aurora auf dem Webster Outlying Field im Süden von Maryland eine verkleinerte Version der XV-24A LightningStrike. An dem 147 kg schweren SVD (Subscale Vehicle Demonstrator) wurden erfolgreich technische Hauptmerkmale getestet, welche auch die spätere XV-24A in Originalgröße auszeichnen werden.

Das Konzept des Senkrechtstarters XV-24A LigthningStrike stammt von der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency).  Die Besonderheit dieses unbemannten Kippflüglers ist, dass die Tragflächen und Canards jeweils als Doppeldecker ausgelegt sind, mit Propellern dazwischen. Für den Schwebeflug werden die Tragflächen samt der integrierten Propeller um 90 Grad geschwenkt.

LightningStrike XV-24A Erprobungsträger Maßstab 1:20

Im März 2017 wurde mit einem Erprobungsträger im Maßstab 1:20 die Flugerprobung erfolgreich durchgeführt. Foto und Copyright: Aurora Flight Sciences  

 

Mit einer Spannweite von 18 Metern wiegt die  XV-24A über 5,4 Tonnen. Der unbemannte Senkrechtstarter wird elektrisch angetrieben. Eine AE 1107C-Wellenturbine von Rolls-Royce, welche auch in der V-22 Osprey eingesetzt wird, erzeugt über drei von Honeywell gelieferte Generatoren drei Megawatt elektrische Leistung. Diese wird zu den 24 Mantelstrompropellern geleitet, von denen es neun in jedem Flügel und drei in jedem Canard gibt. Ihre Leistung liegt bei 100 beziehungsweise 70 kW.

Für das LightningStrike –Programm sind ehrgeizige Ziele definiert. So soll eine Fluggeschwindigkeit von 555 km/h bis 740 km/h mit einer 15 prozentigen Erhöhung der Effizienz beim Schwebeflug erreicht werden. Im Vergleich zu Hubschraubern ist also eine Verdopplung der Fluggeschwindigkeit geplant.



Weitere interessante Inhalte
Ziviler Frachter von Lockheed Martin Zweite LM-100J fliegt

20.10.2017 - Bei Lockheed Martin in Marietta ist vor kurzem die zweite zivile Frachterversion des Hercules-Transporters zu Erstflug gestartet. … weiter

Deutsch-französische Lufttransportkooperation C-130J der Luftwaffe werden in Evreux fliegen

19.10.2017 - Ein jetzt unterzeichnetes Grundlagendokument zwischen Deutschland und Frankreich regelt weitere Details der künftigen deutsch-französischen Kooperation beim geplanten Betrieb der C-130J Hercules. … weiter

ILA 2018 in Schönefeld International Supplier Center mit zusätzlicher Unterstützung

19.10.2017 - Das ISC auf der ILA im April 2018 wird nun von einem Projektteam der bundesweiten Supply Chain Excellence Initiative unterstützt. Ziel der Partnerschaft von BDLI und Messe Berlin mit der Initiative … weiter

Nano-UAV Black Hornet für Australien

19.10.2017 - FLIR Systems liefert kleine persönliche Aufklärungssysteme für das australische Heer im Wert von 5,75 Millionen Euro. … weiter

Vorbereitungen für HMS „Queen Elizabeth“ F-35B Rampenstarttests abgeschlossen

18.10.2017 - Die Lockheed Martin F-35B ist nach umfangreichen Startversuchen über eine Rampe jetzt für Tests vom neuen Flugzeugträger HMS „Queen Elizabeth“ freigegeben, so das britische Verteidigungsministerium. … weiter


  • Hersteller

    Lade...

  • Typ

    Bitte Hersteller auswählen!

FLUG REVUE 11/2017

FLUG REVUE
11/2017
09.10.2017

Abonnements
Digitalabo
E-Paper
Heft-Archiv
Einzelheft bestellen


- US-Firma Boom: Nachfolger der Concorde?
- Verhandlungen: Das Ende von airberlin
- Swiss: C Series im Liniendienst
- RAF & USAF: „Red Air“ mit zivilen Jets
- X-37B: Geheimer Raumgleiter der USAF