10.10.2016
FLUG REVUE

Definitionsstudie in ArbeitEuropäisches MALE-UAV-Programm

Bei Airbus Defence & Space, Dassault Aviation und Leonardo sind die Arbeiten für die zweijährige Definitionsstudie des European MALE-RPAS angelaufen.

MALE 2020

Schon seit dem letzten Jahrzehnt schlägt Airbus Defence & Space (früher Cassidian) zusammen mit seinen Partnern eine europäische MALE-Entwicklung vor (Foto: Airbus Defence & Space).  

 

Die von der Rüstungsagentur OCCAR beauftragte Studienphase läuft zwei Jahre. In enger Zusammenarbeit mit den Streitkräften von Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien werden die operationellen Anforderungen der Kundennationen an ein Medium Altitude Long Endurance Remotely Piloted Aircraft System definiert.

Ziel ist die Entwicklung eines ferngesteuerten unbemannten Flugsystems für bewaffnete ISTAR-Einsätze (Intelligence, Surveillance, Target Acquisition, Reconnaissance – Nachrichtengewinnung, Überwachung, Zielerfassung und Aufklärung). Die Integration in den Luftverkehr und die Zulassung für den stark frequentierten europäischen Luftraum gehören mit zu den wichtigsten Kernzielen des Programms.

Nach Abschluss der Studie hofft die Industrie ab 2018 auf einen Entwicklungsauftrag. Der Erstflug des Prototyps könnte dann Anfang 2023 stattfinden. Die Erstauslieferung des Systems ist für das Jahr 2025 vorgesehen.

„Dieses Kooperationsprogramm wird Europa zu einer industriellen Führungsrolle und zur Autonomie im strategisch wichtigen Bereich der Überwachungsdrohnen verhelfen und die Streitkräfte mit hochleistungsfähigen und souveränen Systemen ausstatten“, betonte Eric Trappier, Chairman und Chief Executive Officer von Dassault Aviation.



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