22.05.2017
FLUG REVUE

Unbemannte SeeaufklärungIsraelische Luftwaffe bestellt Marineversion der Heron 1

Die israelische Luftwaffe ersetzt ihre bisherigen bemannten Seeaufklärer durch das unbemannte Aufklärungsluftfahrzeug Heron 1 in einer Marineversion.

UAV Heron 1 Marineversion

Markantes Merkmal der Heron 1 als Marineversion ist der Bauch auf der Rumpfunterseite. Foto und Copyright: Israel Aerospace Industries  

 

Künftig übernimmt eine Marineversion der Heron 1 die Seeaufklärungsaufgaben bei der israelischen Luftwaffe (IAF). Die IAF habe zu den bereits vorhandenen Heron 1 eine entsprechend ausgestattete Variante des unbemannten Aufklärungssystems bestellt, teilte der Hersteller Israel Aerospace Industries (IAI) kürzlich mit. Die neuen Heron 1 sollen zum Schutz des Küstengewässers und strategischer Infrastruktur eingesetzt werden.

Die Heron 1 ist für die Seeaufklärung mit dem erweiterten elektro-optischen MOSP-System (Multi-mission Optronic Stabilized Payload) von Tamam und dem leichten Seeüberwachungsradar ELM-2022 von Elta ausgerüstet.

Die IAF setzt seit 2007 auf die Heron 1, unter anderem für Aufklärungs- und sogenannte Missing-in-Action-Missionen, wenn beispielsweise Soldaten verschleppt werden. Das unbemannte Luftfahrzeug kann bis zu 30 Stunden in der Luft bleiben. Bereits seit Oktober 2016 sind Heron 1 für Routine-Seeaufklärung im Einsatz, was zuvor in den Aufgabenbereich der Sea-Scan-Flugzeuge der „Desert Giants“-Staffel fiel.




FLUG REVUE 2/2019

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