24.04.2018
FLUG REVUE

Vier Firmen im TeamMissionssysteme für die EuroMALE

Elettronica, Hensoldt, Indra und Thales wollen ein gemeinsames Angebot über ein „zukunftssicheres Missionssubsystem“ für das geplante europäische MALE-Drohnenprogramm unterbreiten.

EuroMALE ILA 2018

Die EuroMALE soll von Airbus, Dassault Aviation und Leonardo entwickelt werden (Foto: FR).  

 

Man habe „eine Absichtserklärung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften zur Bestätigung des gemeinsamen Ziels unterzeichnet, eine kohärente ISTAR-Funktionskette für die MALE-RPAS-Drohne anzubieten, die alle Elemente von Sensoren über Computer bis hin zu Datenverarbeitung und Kommunikation umfasst. Auch für eine Zusammenarbeit mit weiteren Firmen ist das Team offen“, hieß es im Vorfeld der ILA 2018 in Berlin.

„Die vier Unternehmen bringen ihre langjährige Erfahrung und Technologieführerschaft im Bereich der Verteidigungselektronik und der Missionssysteme in das gemeinsame Vorhaben ein und senken dadurch das inhärente Risiko eines derart komplexen Programms ganz erheblich. So lassen sich nicht nur eine zielorientierte Umsetzung innerhalb des Zeit- und Kostenrahmens, sondern gleichzeitig auch die Erweiterungsfähigkeit des Systems sicherstellen, die für künftige Aufgaben erforderlich ist“, so die Firmen weiter.

„Wir bauen eine industrielle Zusammenarbeit in Europa auf und treffen die Vorbereitungen für eine Zukunft, in der die verteidigungsrelevanten Investitionen hauptsächlich auf europäischer Ebene vorgenommen werden. Dieser Zusammenschluss ebnet den Weg für künftige Großprogramme, die derzeit in Europa festgelegt werden“, sagt Ignacio Mataix, Executive Director von Indra.

Das europäische MALE-RPAS-Programm wird von der europäischen Beschaffungsbehörde OCCAR geleitet. Am 26. August 2016 wurde der Vertrag über eine Definitionsstudie mit den europäischen Flugzeugbauern Airbus Defence and Space, Dassault und Leonardo unterzeichnet. Bei positiven Ergebnissen könnte die Entwicklungsphase 2019 beginnen.



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