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Neue Anlage von Airbus

A350 XWB wird energiesparend lackiert

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Eine neue Lackieranlage des Flugzeugherstellers Airbus soll weniger Energie als bisherige Einrichtungen benötigen und damit Kohlenstoffdioxid einsparen.

Airbus hat im französischen St. Nazaire eine neue Lackieranlage für die A350 XWB konzipiert und gebaut. Sie benötigt nach Angaben des Flugzeugherstellers 67 Prozent weniger Energie als Standard-Anlagen, dadurch wird der CO2-Ausstoß um 86 Prozent reduziert.

Der momentane Lackierprozess erfordert laut Airbus eine konstante Temperatur zwischen 21 bis 26 Grad Celsius sowie eine Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 70 Prozent. Um diese Bedingungen zu garantieren, würde besonders im Sommer und Winter zusätzliche Energie verbraucht.

Die neue Lackieranlage gewinnt Wärme aus der Lackiererei mithilfe eines Rotationswärmetauschers, einem so genannten enthalpischen Rad, zurück. Zudem wurden Gasboiler durch eine CO2-Wärmepumpe ersetzt, die Wasser auf 85 Grad erhitzt und für eine Temperatur von 21 Grad im Inneren der Lackieranlage sorgt. So werden die Kohlenstoffdioxid-Emissionen der Gasverbrennung eliminiert.

"Der große Vorteil dieses Projekts ist, dass es auf alle Lackierereien an anderen Standorten angewendet werden kann", sagt der Projektleiter Pascal Danthony.

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