05.08.2013
FLUG REVUE

Alle Jahre wieder: Die Perseiden kommen!

Sie werden auch als "Laurentiustränen" bezeichnet, jener Meteorstrom, der alljährlich in der ersten Augusthälfte den Nachthimmel mit jeder Menge Sternschnuppen überzieht. Sternenfreunde oder einfach nur Romantiker machen auch in Deutschland gern die Nacht zum Tag, wenn die Perseiden ein Feuerwerk am Himmel veranstalten.

Scheinbar stammen diese Lichtblitze aus dem Sternbild Perseus, weshalb sie auch dessen Namen erhielten, doch die Wahrheit sieht weniger prosaisch aus: Jedes Jahr zur gleichen Zeit kreuzt die Erde die Bahn des Kometen 109P/Swift-Tuttle und damit seinen Schweif aus Eis und Staub. Diese Teilchen treffen mit rund 200.000 km/h auf die Erdatmosphäre und verglühen dabei in einem spektakulären Regen aus Sternschnuppen. Wir sehen dabei allerdings nicht das verglühende Staubkörnchen, sondern die ionisierte Luft seiner unmittelbaren Umgebung, das sogenannte Rekombinationsleuchten.

Zwischen dem 17. Juli und dem 24 August etwa kann man jährlich die Perseiden beobachten. In diesem Jahr ist hierzulande das Maximum am 12. August etwa eine Stunde vor Mitternacht zu erwarten, das heißt, dass in einer Stunde rund 100 Sternschnuppen gezählt werden können.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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