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Am Rande des Vulkans

Am Rande des Vulkans

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Die ESA veröffentlichte jetzt erstmals Aufnahmen der Planetensonde Mars Express, welche am 21. Januar gemacht wurden und den südöstlichen Rand des Olympus Mons zeigen.

Wie gefroren liegen Hunderte von Lavaströmen an den Flanken des Olympus Mons, des größten Vulkans unseres Sonnensystems. Rund 22 Kilometer ragt er in die Höhe, und damit ist er mehr als doppelt so hoch wie der Mauna Kea auf Hawaii, der vom Meeresboden bis zum Gipfel ganze zehn Kilometer misst. Wie dieser zählt Olympus Mons zu den Schildvulkanen mit sehr flachen Hängen, doch anders als bei anderen Schildvulkanen finden wir hier scharfe Abbruchkanten, die bis zu neun Kilometer hoch sind. Als Ursache dafür vermuten Geologen Erdrutsche von katastrophalen Ausmaßen, in deren Folge das Material weit in der Umgegend verteilt wurde.

Obwohl der Vulkan schon lange nicht mehr aktiv war, lassen sich doch die einzelnen Ströme gut erkennen. Offensichtlich kam es in der Vergangenheit nicht zu explosiven Ausbrüchen, sondern eher zu einem ruhigen Ausfließen gewaltiger Lavamengen, die sich ziemlich regelmäßig nach allen Seiten ausbreiteten. Dennoch ist diese Formation geologisch betrachtet relativ jung, wie die geringe Zahl von Meteoritenkratern beweist - nur wenige zehn Millionen Jahre gegenüber dem Alter des Planeten, das auf rund 4,6 Milliarden Jahre geschätzt wird.

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