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Astronomie:

Hubble fotografiert im Sternbild Luftpumpe

Nein, das ist kein Scherz: Dieses Sternbild gibt es tatsächlich, und es liegt südlich des Himmelsäquators. Allerdings besteht es nur aus lichtschwachen Sternen und ist von Deutschland aus kaum sichtbar – im Frühjahr steht es nur wenige Grade über dem Horizont.

Die Galaxie IC 2560 im Sternbild Luftpumpe. © NASA

Im 18. Jahrhundert machte sich der französische Astronom Nicolas Louis de Lacaille die Mühe, an bis dahin nicht benannte Regionen des Südhimmels Namen zu vergeben. Allerdings wählte er keine solchen aus der klassischen Mythologie aus, sondern gab ihnen Bezeichnungen technischer Errungenschaften. Antlia pneumatica war demzufolge eine Würdigung jener Luftpumpe, mit der einst Otto von Guericke seine Magdeburger Halbkugeln leergepumpt hatte.

Nunmehr hat das Hubble Space Telescope der NASA auch diesen Himmelsbereich abgesucht und im Sternbild die Spiralgalaxie IC 2560 gefunden, rund 1200 Lichtjahre entfernt und damit nach kosmischen Verhältnissen relativ nahe. Sie gehört zum Antlia Cluster, einer Gruppe, die von mehr als 200 Galaxien gebildet wird, von denen es völlig untypisch aber keine dominante gibt. IC 2560 zeigt deutlich eine geschlossene Struktur mit Spiralarmen, einem extrem hellen Zentrum sowie starken Emissionslinien der Elemente Wasserstoff, Helium, Stickstoff und Sauerstoff. Im Zentrum vermuten Astronomen starke Ausbrüche superheißen Gases aus einer Region rings um ein Schwarzes Loch.

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