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CryoSat enthüllt massiven Rückgang des arktischen Eises

CryoSat enthüllt massiven Rückgang des arktischen Eises

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Aus Daten des ESA-Eiserkundungssatelliten CryoSat 2 geht hervor, dass die arktische Eisdecke zwischen 2003 und 2012 dramatisch geschrumpft ist.

Die Messergebnisse zeigen einen konstanten Abwärtstrend in allen Jahreszeiten, besonders aber im Sommer. In den letzten sechs Jahren war die geringste Eisausdehnung seit Beginn der Aufzeichnungen beobachtet worden; im September 2012 betrug sie nur noch 3,61 Millionen Quadratkilometer. Damit bestätigt und ergänzt CryoSat die beunruhigenden Daten, die der NASA-Satellit ICESat im Zeitraum von 2003 bis 2008 gesammelt hatte.

Seit 2008 hat die Nordpolarregion in jedem Herbst 4300 Kubikkilometer Eis verloren. Sogar im Winter, wenn man annimmt, dass die Eisdecke eigentlich wieder wachsen sollte, betrug der jährliche Verlust 1500 Kubikkilometer. Die Messergebnisse der ESA-Experten wurden von Forschungsteams am Boden bestätigt und mit jenen abgeglichen, die im Rahmen des NASA-Forschungsprogramms IceBridge gesammelt worden waren.

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