30.10.2012
FLUG REVUE

Curiosity blickt durch die Lupe

Der Marsrover Curiosity nutzt einen Halt an einer Gesteinsansammlung namens "Rocknest" zur Funktionsprüfung seiner wissenschaftlichen Geräte.

Diverse Fotos von verschiedenen Gesteinsbrocken machte unter anderem der Mars Hand Lens Imager (MAHLI), eine Spezialkamera, die wie ein Mikroskop arbeitet und besonders hoch auflösende Oberflächenbilder anfertigen kann. Zwei der näher betrachteten Steine erhielten traditionsgemäß von den Mitarbeitern der Bodenkontrolle Namen. Einer heißt "Burwash" und ist mit Staub und Sandkörnern bedeckt, während der andere fortan als "Et-Then" bezeichnet wird, nach einer Insel im Großen Sklavensee in den kanadischen Nordwest-Territorien.

Inzwischen hat auch das Chemistry and Mineralogy Instrument (CheMin) in der vergangenen Nacht die erste Bodenprobe analysiert. Danach wurde die Vibrationsanlage in Betrieb gesetzt, die dazu dient, Reste von Sand und Staub von den Geräten zu schütteln, damit nachfolgende Proben nicht verfälscht werden. Schließlich wurde an Sol 81 (dem 81. Arbeitstag des Rovers auf dem Mars) mittels des Instruments SAM (Sample Analysis at Mars) eine Atmosphärenprobe des Roten Planeten untersucht.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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