20.09.2012
FLUG REVUE

Curiosity hat erstes Objekt im Visier

Der Marsrover Curiosity hat in der weiten Ebene voller Kies und Geröll den ersten größeren Felsbrocken erreicht, der als Testobjekt für die Bordinstrumente dienen soll.

Der erste größere Stein auf dem Weg des Rovers zum Zielgebiet Glenelg ist etwa fußballgroß und wurde auf den Namen "Jake Matijevic" getauft. Matijevic war Chefingenieur für die Oberflächenoperationen des Marsfahrzeuges, wie schon für seine Vorgänger Sojourner, Spirit und Oppertunity. Er starb am 20. August im Alter von 64 Jahren.

In den nächsten Tagen sollen an dem Stein das Alpha Particle X-Ray Spectrometer sowie das am Mast montierte Chemistry und Camera Experiment erprobt werden. Letzteres wird mit einem Laserstrahl Oberflächenmaterial verdampfen, das dann analysiert werden kann.

Zuletzt war Curiosity sechs Tage lang über die Ebene gefahren und hatte täglich Fahrstrecken von 22 bis zu 37 Metern Länge zurückgelegt. Im Zielgebiet Glenelg wurden bereits drei interessante Gesteinsformationen ausgemacht, die von dem fahrbaren Labor intensiv untersucht werden sollen. Unterdessen war die Mastkamera auch auf die Sonne gerichtet worden, wobei partielle Sonnenfinsternisse fotografiert werden konnten, als die Marsmonde Phobos und Deimos vor dem Zentralgestirn vorüberzogen.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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