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Curiosity schaufelt Gesteinsstaub auf

Curiosity schaufelt Gesteinsstaub auf

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Der Marsrover Curiosity hat erstmals mit einer kleinen Schaufel am Manipulatorarm Gesteinsmehl aufgenommen und damit eine weitere Etappe hin zur Analyse hinter sich gebracht.

Die Probe stammt von einer Bohrung vom 8. Februar, als ein 6,4 Zentimeter tiefes Loch in eine Steinplatte niedergebracht worden war. Damit hat das Entwicklerteam die Funktionsweise seiner Gerätekombination CHIMRA (Collection and Handling for In-Situ Martian Rock Analysis) überzeugend nachgewiesen. Nächster Arbeitsschritt wird nun sein, das Mehl zu einem Sieb zu befördern, das nur Teilchen mit einem Durchmesser von kleiner als 150 Mikrometern durchlässt. Nach ein-, zweimaligem Rütteln gelangen kleinere Portionen zu Öffnungen auf dem Roverdeck, die zu den Analysegeräten CheMin (Chemistry and Mineralogy) sowie SAM führen (Sample Analysis at Mars).

Die Techniker am Boden haben vorerst beschlossen, das Rüttelsieb nicht mehr als nötig zu benutzen, weil sich bei Simulationen am Boden an einem baugleichen Muster das Siebblech gelöst hat. Obwohl es danach noch benutzt werden konnte, will man jetzt Vorsorge treffen, dass der Zustand bei Curiosity nicht auch eintritt.

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