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Die Erde aus dem All

ESA-Satellit Proba-V ist fünf Jahre im All

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Nur etwas größer als eine Waschmaschine ist der Minisatellit Proba-V, der vor einem Jahr in den frühen Morgenstunden des 7. Mai 2013 vom europäischen Raumfahrtstartgelände in Französisch-Guayana aus startete.

Das „V“ steht für „Vegetation“: Der Erdbeobachtungssatellit wurde entwickelt, um die globale Pflanzenwelt zu kartieren und ihre Gesundheit zu überwachen. Die Daten können unter anderem aber auch dazu verwendet werden, um auf Tagesbasis die Entwicklung extremer Wetterverhältnisse zu verfolgen, vor Ernteausfällen zu warnen, inländische Wasserressourcen zu überwachen und die kontinuierliche Ausdehnung von Wüsten und Abholzung zu dokumentieren. Proba-V knüpft mit seinen Daten an die des etablierten Vegetationssensors an, der an Bord der französischen Satelliten Spot-4 und Spot-5 geführt wurde. Nach einer einjährigen Überlappungsphase mit Spot-5 soll Proba-V nun die Aufgabe der globalen Vegetationskartierung übernehmen.

Der nur 150 Kilogramm schwere Proba V umkreist die Erde auf einer sonnensynchronen Bahn in rund 880 Kilometern Höhe. Die optische Multispektralkamera an Bord liefert Aufnahmen mit einer räumlichen Auflösung von etwa 100 Metern.

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