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Die Erde aus dem All: Inakadate in Japan

Die Erde aus dem All: Inakadate

Inakadate ist ein 8500-Seelen-Städtchen in Japan, das bis vor kurzem keiner kannte. Das sollte sich jedoch ändern, beschlossen die Einwohner mit Bürgermeister Koyo Suzuki an der Spitze.

"Kunst am Reis" heißt die Devise, denn der Reisanbau ist hier die einzige Einkommensquelle. Die aber bringt nicht genug ein, und so kam der Stadtrat auf die Idee, mit Reispflanzen Bilder zu malen. Gentechnisch veränderter Reis lässt Pflanzen verschiedener Farbe entstehen, die erst nach dem Auswachsen Bilder und Schriftzüge ergeben. 1993 wurden erste Versuche gestartet, die mittlerweile zur Perfektion geführt haben. In diesem Jahr pflanzten rund 1200 Freiwillige die Setzlinge nach Computerplänen ein, und rund 8000 Hilfsstangen gaben ihnen dabei Orientierungshilfe. Das Ergebnis ist jetzt in voller Pracht zu sehen: Ein Samurai im Kampf mit einem Mönch. Dieses Bild ist selbst aus rund 700 Kilometern Höhe zu erkennen - nur vom Boden aus kaum. Borgermeister Suzuki will nun Aussichtstürme bauen lassen.

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