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Ende einer Mission

ATV-4 hat die letzte Reise begonnen

Der ESA-Raumtransporter ATV-4 „Albert Einstein“ hat am 28. Oktober von der Internationalen Raumstation abgekoppelt und wird nun gezielt über dem Pazifik zum Absturz gebracht.

Im Juni war „Albert Einstein" an Bord einer Trägerrakete Ariane 5 vom europäischen Raumfahrtstartgelände Kourou in Französisch-Guayana aus gestartet worden, die mit etwas mehr als 20 Tonnen bislang schwerste Nutzlast, die jemals eine Ariane in die Umlaufbahn gewuchtet hatte. Inzwischen wurden alle Transportgüter entladen, alle Tanks entleert und der frei gewordene Raum mit überflüssigen Materialien und Müll aufgefüllt, auch hier wieder die größte Menge, die jemals von Bord der Station geräumt worden war. Allein die Plastikverpackungen, die täglich bei Speisen und Getränken von sechs Astronauten anfallen, bilden einen erheblichen Anteil des zu entsorgenden Müllberges.

Anders als seine drei Vorgänger wird aber ATV-4 nicht einfach nur so in die dichteren Schichten der Erdatmosphäre gesteuert, wo die „Büchse" dann verglüht, sondern innerhalb von fünf Tagen mit komplizierten Bahnmanövern genau 120 Kilometer unter der ISS positioniert. Am 2. November beginnt dann der gesteuerte Absturz, so dass die Astronauten an Bord das Verglühen und die Zerlegung in brennende Einzelteile genau beobachten und filmen können. Aus diesen Beobachtungen will man Schlussfolgerungen für künftige Wiedereintrittsmanöver ziehen können.

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