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ESA-Laserkommunikation bei der nächsten NASA-Mondmission

ESA-Laserkommunikation bei der nächsten NASA-Mondmission

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Wenn die NASA im Herbst ihre Mondsonde LADEE startet, befindet sich auch eine Experimentieranlage an Bord, mit der die schnellere Übertragung von Daten mittels Laserkommunikation möglich sein soll. Mit einem entsprechenden Terminal wird jetzt auch die ESA-Bodenstation auf Teneriffa ausgerüstet.

LADEE (Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer) kann Laserimpulse empfangen und senden, und von Teneriffa, Kalifornien und New Mexico aus sollen die Übertragungswege getestet werden, wenn sich die Sonde in der Mondumlaufbahn befindet. Experten gehen davon aus, dass die ausgetauschte Datenmenge etwa sechs Mal größer sein wird als bei herkömmlichen Funkverbindungen. Die Laserstrahlen bewegen sich dabei im Bereich des infraroten Lichts mit einer Wellenlänge, die in etwa jener entspricht, wie sie für die Übertragung in Glasfaserkabeln auf der Erde verwendet wird.

Wenn die Tests wie erwartet erfolgreich verlaufen, sollen solche Übertragungswege künftig auch für andere Raumsonden, etwa am Mars, eingesetzt werden. Die vorhergehenden Bodenerprobungen jedenfalls verliefen bei RUAG in Zürich sehr gut. Dabei wurden auch das NASA- und das ESA-Equipment auf seine Kompatibilität abgestimmt. Der erste praktische Einsatz soll nun etwa Mitte Oktober erfolgen, rund vier Wochen nach dem Start von LADEE.

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